Rot im Pellerschloss.

Nein… dieser Artikel hat keinen politischen Hintergrund. Mitnichten!

Heute – ausnahmsweise – ein kurzer Bericht über nur eine Hochzeit. Doch diese hat eine ganz spezielle Besonderheit zu bieten. Die Braut war diesmal in wunderschöner roter Farbe gekleidet.

Heike und Gerhard heirateten vergangene Woche im Pellerschloss in Fischbach, wo Herr Scheder, „Chef“ des Standesamts, persönlich die Trauung vollzog. Im dazugehörigen sehr schönen Schlossgarten fand dann der Sektempfang statt, und dort entstanden auch die Gruppen- und Brautbilder.

Ich muss zugeben: Ich find’s klasse! Nichts gegen ein weisses, klassisches Hochzeitskleid – aber man kann nicht verleugnen, dass ein farbenfrohes rotes Kleid nicht auch einen hohen Reiz hat.

Hier nun ein kleiner geschichtlicher Abriss über das Pellerschloss:

im 15. Jahrhundert war – bekanntlicherweise – die dentale Versorgung eher mangelhaft. So war es gang und gebe, dass schon im Alter von etwa 55 jahren der durchschnittliche Mensch über nur mangelhafte Zähne verfügt. Damit auch diese bedauernswerten Mitmenschen seinerzeit in den Genuss der herrlichen Nürnberger Bratwürste kommen konnten, wurden von der Zunft der „Peller“ diese Würste von ihrer teilweise sehr harten Aussenhaut befreit (heute ist dies freilich nicht mehr so). Ein Teil dieser sog. „Peller“ residierte in einem Anwesen im heutigen Stadtteil Fischbach — später als „Pellerschloss“ bezeichnet.

Der geschichtlich versierte Leser hat sicherlich gleich erkannt, dass obiges nur der Phantasie eines Fotografen entstammt. Der tatsächliche und wahre geschichtliche Hintergrund des Pellerschlosses kann unter diesem Link nachgelesen werden.

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