Der Zimmermann im Regen und im Roten Ochsen.

Guten Tag.

Ich denke es wäre mal eine gute Idee, die Leserschaft im Vorfeld zu begrüssen. Und da ist doch „Guten Tag“ recht gut, oder? Kann man doch mal so sagen… „Guten Tag“. Zumindest weitaus besser, als einfach mit dem Geschreibsel loszulegen — da kennt man sich ja nicht, und es könnte vielleicht etwas aufdringlich wirken.

Am Nachmittag des 18. Juni habe ich — vermutlich etwas lockerer — Barbara und Emanuele begrüßt. Die beiden haben sich am Vormittag getraut um danach Brautbilder machen zu lassen. Geheiratet wurde auf Burg Trausnitz in Landshut in der man leider nicht fotografieren darf – weswegen in den dortigen Räumen auch keine Fotos entstanden sind. Und weil es noch in Strömen regnete, griffen wir kurzerhand zu Plan B: Wir erklärten einen überdachten Gang zur Fotolocation, und vielleicht sind gerade deswegen die Brautbilder sehr romantisch, emotional und einzigartig geworden.

Besagter 18. Juni muss wohl etwas an sich haben. Denn auch Nadja und Gerald dachten sich „Hey… da könnte man doch glatt heiraten“. Im Zimmermannspark in Zirndorf traf man sich am Vormittag, um dort romantische Bilder zu machen. Stefan Sächerl von Standesamt Zirndorf führte danach die Trauung durch, und schließlich wurde in der St. Rochus Kirche kirchlich geheiratet.

Nebenbei… um nochmals auf den Regen zurückzukommen… hier eine Bauernregel zu „Regen am Hochzeitstag“:

„Wenn es regnet am Altar, bringt das Glück für viele Jahr‘.“

Wenn es also bei der Hochzeit regnete, war dies Segenreich. Bei diesem Brauch ging es weniger um den Geldsegen, vielmehr stand hier der zukünftige Kindersegen (sofern nicht moderne Verhütungsmittel im Wege stehen) des Brautpaares im Vordergrund.

So könnte es auch sein, dass die Ehe von Christina und Mathias einen reichen Kindersegen erfährt. Denn ebenso, wie in Landshut regnete es auch in Kalchreuth an diesem Samstag. Geheiratet haben die beiden in der sehr romantisch in der berühmten Sankt-Andreas-Kirche (ein Schreinaltar aus der Werkstatt Albrecht Dürers ist dort zu bewundern).

Der Regen setzte dann beim Gratulieren nach der Trauung ein. Weswegen der Sektempfang im „Stodl“ vom Restaurant „Zum Roten Ochsen“ stattfand. Direkt nach dem Anschneiden der Hochzeitstorte entstanden dann die Brautbilder.

Und nun hoffe ist, dass wieder sonnigere Wochenenden vor der Türe stehen. Obwohl… man kann ja durchaus im Regen sehr schöne, vielleicht sogar unkonventionelle, Hochzeitsfotos machen. Vielleicht wäre sogar einmal ein „Trash Your Dress!“-Fotoshoot im Regen eine witzige Idee, was meint ihr?

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